Willkommen beim ART Düsseldorf

Die Füchse konnten im dritten Auswärtsspiel der Saison gegen den TV AF Dresselndorf nicht an die Erfolgsserie der letzten beiden Spiele anknüpfen und nach einer 3:2 Niederlage nur einen Punkt mit nach Hause nehmen. Durch den Ausfall von Christian Stefanowski, aufgrund einer im Training zugezogenen Verletzung der Acchillessehne, hatte Trainer Daniel Reitemeyer erneut kaum Wechseloptionen auf der Bank. Die Mannschaft wusste, dass das Team aus Dresselndorf vor allem mit Erfahrung und starker Motivation durch die anwesenden Fans brillieren kann. Das Motto musste also heißen die Nerven zu behalten und das eigene starke Spiel aufzuzwingen.


Durch den Coach optimal eingestimmt wollten die Füchse die Marschroute im ersten Satz sofort umsetzen. Nach einem langen Ballwechsel, der am Ende an die Mannschaft aus Dresselndorf ging, verletzte sich Joscha Bender an der Nase und musste aufgrund seiner stark blutenden Nase das Feld verlassen. Sichtlich geschockt verlor der Rest der Mannschaft erstmal den roten Faden. Durch die Fans und von der jetzt hitzigen Stimmung angetrieben konnten die Dresselndorfer ihr Spiel aufzwingen und sich leichter Hand eine komfortable 10:5 Führung erspielen. Unter anderem durch die Erfahrung des für Joscha Bender eingewechselten Mittelblockers Steven Schönke kämpften sich die Volleyballer aus Düsseldorf und Ratingen wieder bis auf 2 Punkte zum 17:19 heran. Letztendlich reichten die Anstrengungen nicht aus und der Satz ging aufgrund der anfänglichen Unruhe mit 25:21 an Dresselndorf.

Im zweiten Satz ließ Daniel Reitemeyer erneut mit der Aufstellung aus dem ersten Satz auflaufen. Die Blutung von Joscha Bender konnte gegen Mitte des ersten Satzes gestoppt werden und der Mittelblocker war wieder einsatzbereit. Im Hexenkessel der Turnhalle Niederdresselndorf kochten jetzt die Emotionen hoch. Diesmal kam die aufgeheizte Stimmung den Füchsen zugute und sie konnten sich eine 14:6 Führung erspielen. Im Eifer des Gefechts erhielt ein Dresselndorfer beim Stand von 6:13 eine gelbe Karte nachdem er seinem Unmut über eine Schiedsrichterentscheidung freien Lauf ließ. Das gleiche gab es auch auf der Seite der Gäste beim Stand von 22:17 für den im ersten Satz verletzten Joscha Bender. Im gesamten Satzverlauf zeigten die Füchse ihre Klasse und bewiesen, dass sie volleyballerisch überlegen waren. Folgerichtig konnte sie klar mit 25:18 zum 1:1 Satzverhältnis ausgleichen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich im dritten Satz. Nach einigen Hin und Her hatten sich die Volleyballer um Trainer Reitemeyer leicht zum Stand von 16:12 abgesetzt. Durch starke Aufschläge und eine solide Annahme sowie Abwehr vor allem durch den Libero Ayhan Ülkü machten die Füchse kein Geheimnis daraus wer hier das sagen hatte. Souverän erspielten sie sich auch den dritten Satz mit 25:18.

Was jetzt nach einem Selbstläufer aussah verwandelte sich im vierten Satz noch einmal in eine extrem hart umkämpfte Partie. Durch Schwächen in der Annahme der Spielgemeinschaft wurde der Gegner aus Dresselndorf wieder aufgebaut und durch die Fans erneut zu Höchsleistungen angespornt. Den Füchsen schien zu diesem Zeitpunkt wenig zu gelingen, wodurch sich eine passable 4-5 Punkte Führung für den Gastgeber ergab. Die Nerven lagen nun sichtlich blank und viele einfache Fehler schenkten den Gegnern zahlreiche Punkte. Ohne große Gegenwehr gewann Dresselndorf den vierten Satz mit 25:15.

Nun kam es alles auf den fünften und letzten Satz an. Erneut starteten die Füchse mit der gleichen Aufstellung aufgrund mangelnder Alternativen. Schnell konnten sie sich durch eine kleine Aufschlagsserie von Jan Schulz eine 7:3 Führung erspielen. Die Euphorie durch das kleine Polster war schnell verflogen, als Dresselndorf mit einer eigenen Serie mit 9:7 in Führung gehen konnte. Die Aufschläge von Sebastian Danecker waren für die Annahme der Füchse kaum zu kontrollieren. Erst durch einen Wechsel der Liberos von Ayhan Ülkü auf Peter Gentemann konnte wieder ein wenig Ruhe in die Annahme der Gäste einkehren. Nichtsdestotrotz waren die Gastgeber jetzt kaum noch aufzuhalten und trugen ihre positive Stimmung bis zum Satzgewinn von 15:11 und somit zum 3:2 Sieg.

Trotz der Niederlage bleiben die Füchse auf Platz 2 der Tabelle aufgrund des hart umkämpften Mittelfelds der Liga.

Dabei waren: Andre Mayer, Ayhan Ülkü, Joscha Bender, Christian Dierschke, Peter Gentemann, Jan Schulz, Tim Kartheuser, Lars Lindstaedt, Simon Deimel, Steven Schönke, der verletzte Daniel Sieber und Coach Daniel Reitemeyer

 

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